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PEGELONLINE

PegelonlineMit Hilfe von PEGELONLINE stellt das DLZ-IT des BMVBS   interessierten Bürgern tagesaktuelle Wasserstände von Binnenpegeln der Wasserstraßen des Bundes bereit. 

Über den Pegelonline-Webservice können Drittanwender, kostenlos ihr Angebot mit Daten aus dem Projekt Gewässerkundliches Informationssystem der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ergänzen. Die bereitgestellten Daten enthalten diverse Informationen, die am bundesweiten gewässerkundlichen Messstellennetz ermittelt werden.

Softwaretechnik

Die softwaretechnischen Grundlagen basieren auf einer Multi-Tier-ArchitekturImage nach SAGA (Standards und Architekturen für eGovernment Anwendungen). Der Nutzerzugriff auf die gewässerkundlichen Fachanwendungen beruht dabei auf drei Säulen: der Client-Tier (Präsentationsschicht), der Middle-Tier (Applikationsschicht) und dem Backend (Datenhaltungsschicht). Im Rahmen der Client-Tier handelt es sich um HTMLImage-Anwendungen,die über Standard-Browser dem Nutzer die Applikationen zur Verfügung stellen. Die als Zwischenschicht aufgebaute Middle-Tier regelt die Dateneingabe, Datenverknüpfung sowie die Datenaufbereitung und besteht aus Java ServletsImage und Java Server PagesImage (JSP) innerhalb des Servlet  Containers TomcatImage sowie aus weiteren serverseitigen Hintergrundanwendungen. Die Softwarearchitektur folgt dabei dem MVCImage-Ansatz, um höchstmögliche Wartungsfreundlichkeit und Flexibilität zu garantieren.


Die Kommunikation mit dem Backend ist über JDBCImage (Java Database Connectivity) gewährleistet, wobei das relationale Datenbankmanagementsystem Oracle zum Einsatz kommt. Die Antwortszeiten von Datenbankzugriffen werden durch die In-Memory-Datenbank HypersonicSQLImage, die sich in der Applikationsschicht befindet, optimiert.

Gewässerkundliche Informationen werden auf Pegelonline in einer interaktiven webbasierten Kartenanwendung realisiert. Zum Einsatz kamen dabei serverseitig der UMN MapServerImage, zur Performancesteigerung das opensource Projekt TileCache und auf der Clientseite das Projekt OpenLayersImage. Zur  Zusammenführung der gewässerkundlichen Daten werden XMLImage (Extensible Markup Language) und XSLImage (Extensible Stylesheet Language) verwendet.   


Die hohe Datenverfügbarkeit der gewässerkundlichen Daten wird durch die Vernetzung mehrerer Datenbank- und Abrufserver im Intranet sichergestellt. Die zentrale Datenbank (PEGELONLINE) residiert auf einem Failover-Datenbankcluster. Die verwendeten Web-Server liegen gedoppelt vor und werden als aktiv/aktiv Cluster mit vorgeschaltetem Load Balancer betrieben. Ein getestetes Betriebskonzept, dass alle Systemteile beschreibt, Handlungsanweisungen festlegt und Eskalationsstrategien vorgibt, garantiert eine Dienstleistungsqualität die den steigenden internen und externen Anforderungen jederzeit angepasst werden kann. 

Neu von EES ist die WebApp PEGELONLINE MOBIL

Zentrale Inhalte sind die Anzeige von Pegeldaten, Darstellung von Zeitreihen sowie eine Kartenansicht, auf der sich die ca. 500 Pegel einfach auswählen lassen.

Die Zugriffe von Smartphones auf PEGELONLINE (www.pegelonline.wsv.de) werden erkannt und die Anzeige der WebApp erfolgt automatisch.

Die Webanwendung wurde mit Open Source Software sowie freiem Kartenmaterial erstellt, so kommen jQuery Mobile und Open-Layers sowie OpenStreetMap und OpenSeaMap zur Anwendung.


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Artikel zu Pegelonline in der Network Computing                          
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